Pomník Karla Hynka Máchy

Pomník Karla Hynka Máchy

Tento pomník, který byl postaven v roce 1911 na počest autora Máje, se rovněž objevuje hned v několika literárních dílech. Takto například můžeme najít zmínku o něm u Jaroslava Seiferta v jeho sbírce Jaro, sbohem, kde dává do souvislosti jaro, Máchu, Petřín a lásku. Další je například Franz Werfel, který ve své autobiografické novele Malé poměry (Kleine Verhältnisse) z roku 1931 vzpomíná na to, jak, když mu bylo právě dvanáct let, jeho rodiče najali jako guvernantku Ernu Tschepperovou, který pocházela z malých poměrů a měla vypomáhat mladičké Barboře Šimůnkové, které žila rovněž v tom samém domě. Erna však záhy otěhotněla a byla tak propuštěna. Vše se odráží v textu povídky.

Franz Werfel: Kleine Verhältnisse

Die Stadt war jetzt von zahlreichen und bezaubernden Gärten durchbrochen. Erna liebte am meisten die ›Hasenburg‹, jenen Park, der sich mit labyrinthischen Wegen, weiten Rasenflächen, Terrassen, künstlichen Grotten, Springbrunnen, blühenden Heimlichkeiten an die Lehne eines Berges schmiegt. Auch Hugo mochte diesen weitgedehnten Ort gerne, von dessen sich überstufenden Wandelflächen und efeuumklammerten Brüstungen man die dichtgedrängte Stadt bis zu den nebligen Vorbezirken am Horizont betrachten konnte. Der schwere schläfrige Fluß halbierte das altertümliche Gedränge des Zentrums. Die vielen steinernen und eisernen Brücken schwangen verschiedenartige Melodien von Ufer zu Ufer. Die älteste unter ihnen hielt den erstarrten Schmerz ihrer gefesselten Statuengruppen ins braune oder silberne Licht, das sich sekündlich verwandelte. Düsteren Kristalldrüsen glichen diese bewegten Gestalten, die der Druck der Geschichte aus den felsigen Brückenbögen emporgetrieben hatte. Hugos Auge aber hing vor allem an der mächtigen Kuppel des Nationaltheaters, die breit und grün mitten unter dem gotischen Emporstreben der hundert Türme in der Sonne brütete oder die wie ein architektonisches Tiergespenst aus dem Nebel tauchte, den die Stadt gegen Abend immer von sich gab. Er war zwei- oder dreimal schon in dieses Theater mitgenommen worden. Seitdem umlauerte sein Herz das Gebäude, dessen grünspäniger Kuppelsturz Dinge enthielt, die ihn tief entzückten: den pathetisch bemalten Vorhang, die lichterfüllte Wölbung, die Stimmen der Instrumente, den einzigartigen Geruch, aus feinem Staub, Moder, Parfum, Frauen gemischt, und das Zaubergeheimnis der Bühne, das Geheimnis eines unwirklichen Raumes, der den wirklichen schneidet, mächtiger noch als der göttliche Raum den irdischen der Kirche durchdämmert.

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